Lymphdrainage / Massagen
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Lymphdrainage Ödemtherapie [MLD] |
Unter manueller Lymphdrainage [MLD] verstehen wir manuelles abdrainieren (Ab- und Weiterführ- |
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Das
Prinzip beruht im Gegensatz zur herkömmlichen
Massage auf einer bestimmten Grifftechnik, rhythmisch
- kreisende - pumpende Griffe durch flaches
Auflegen
der Finger bzw. Hände bei fein dosiertem Druck
nach einer dem entsprechendem
Krankheitsbild festgelegten Reihenfolge. |
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| Ansonsten wird überwiegend flächig gearbeitet. Zur Unterstützung der Lymphdrainage und zur Vermeidung der Reödematisierung des Gewebes wird in der Mehrheit der Krankheitsfälle nach der Behandlung noch eine Bandagierung oder Kompressionsbestrumpfung vorgenommen. Die manuelle Lymphdrainage hat in den letzten Jahren u.a. in der Therapie von Krebsoperierten an Bedeutung gewonnen. |
Klassische Massage [KMT] |
Die klassische Massage wird eingesetzt zur besseren Durchblutung, Lockerung, Dehnung und Ent- |
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Auch prophylaktisch kann Massage angewendet werden, wie z.B. bei Leistungssportlern zur Vorbereitung der Muskulatur auf sehr starke muskuläre Belastung, zwischendurch zur Lockerung und Entkrampfung sowie danach als Entmüdungsmassage. Angebracht ist eine klassische Massage auch bei Personen, die ständig eine sehr einseitige Belastung haben oder sich in ungünstiger Haltung (Fehlhaltung, Fehlstatik) befinden. |
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Bindegewebsmassage [BGM] |
Bei der Bindegewebsmassage geht man davon aus, dass bei Erkrankungen innerer Organe im lockeren Bindegewebe der Unterhaut der Reflexzonen Spannungsveränderungen entstehen, die man beheben muss. Dazu werden mit einer besonderen Technik die Gewebsabschnitte gereizt, in denen die Spannung verändert ist, bis ein Spannungsausgleich erreicht ist. Die Reizung wiederum beeinflusst das vegetative Nervensystem, sodass indirekt oder reflektorisch gestörte Organfunktionen behandelt werden können. Die Spannungsunterschiede in der Unterhaut werden mit einer sogenannten "Haut-
faltentastung" ermittelt.
Die Technik der Bindegewebsmassage unterscheidet sich von allen anderen Massagemethoden. Sie wird mit den Fingerkuppen des 3. und 4. Fingers unter Zugreiz im Bindegewebe ausgeführt.
Die Erfahrungen haben gezeigt, dass der Spannungsausgleich auch auf das vegetative Nervensystem einen harmonisierenden Einfluss hat. Durch die Harmonisierung des vegetativen Nervensystems können auch die körpereigenen Abwehrkräfte mobilisiert werden.


